Unkraut im Rasen bekämpfen

Unkraut im Rasen

Unkraut beseitigen

Um Unkraut im Rasen zu entfernen, muss zunächst der genaue Grund erkannt werden. Die häufigsten Ursachen für Unkräuter im Rasen sind Nährstoffmängel. Gelbe Gras-Färbung, kahle Stellen oder die Ausbreitung von Moos sind beispielsweise eindeutige Hinweise darauf. Um den Rasen wieder satt grün und gesund zu pflegen, ist die richtige Vorgehensweise entscheidend und der Rasen ist dauerhaft von Unkraut befreit.

Fremdbewuchs, wie Klee und andere (sogenannte) Unkräuter

Klee wächst auf Rasen

Klee wächst häufig kalkhaltigen und nährstoffarmen Rasenflächen. Hier hilft Klee mit stickstoffhaltiger Dünger zu bekämpfen, dessen Mischung jetzt kein Phosphat enthalten sollte. Denn Phosphat stärkt das Wachstum von Klee. Dazu hat sich z.B. Hornmehl als organischer Dünger bewährt. Hat sich der Klee bereits großflächig ausgebreitet, muss der Rasen ggf. zunächst vertikutiert werden. Dann sollte aber direkt nachgesät werden, damit die entstanden Lücken nicht wieder von anderen Pflanzen besetzt werden können. Ein guter Zeitpunkt dafür ist die Frühjahrsdüngung.

Schwerbekämpfbare Rasenunkräuter können auch mit Herbiziden entfernt werden. Diese Mittel bekämpfen die Pflanzen wurzeltief über die Blätter und schädigen den Rasen nicht. Entgegen der Düngermethode werden die Vernichter gespritzt oder mit der Gießkanne ausgebracht. Anwendungszeit ist ab Temperaturen über 15 °C empfehlenswert und während der Hauptwachstumszeit der Kräuter im April bis September.

Tipp: düngen gegen Klee im Rasen


Bei Amazon erhältlich sind z.B. Substral Bio Hornspäne, natürlich organischer Stickstoffdünger*, oder Florissa Dünger mit Nitroderm* hilft den Rasen gegen Klee zu stärken.
Bei beiden sind die Ausgangsstoffe für die ökologische Produktion geeignet.

Für große Flächen hat sich laut WOLF-Garten der Rasen-Langzeitdünger »Premium«* als professionelle Düngung auch auf Golf- und Sportplätzen bewährt.

Als chemischer Unkrautvernichter, nicht bienengefährlich, ist der Compo Rasenunkraut-Vernichter Banvel Quattro* bei Amazon zum Bestseller geworden.

Löwenzahn dauerhaft entfernen

Löwenzahn blüht im Rasen

Löwenzahn ist besonders hartnäckig und anpassungsfähig. Um Löwenzahn dauerhaft im Rasen zu bekämpfen, muss er mit der Wurzel ausgestochen oder chemisch entfernt werden. Die Löwenzahnwurzel (Pfahlwurzel) wächst nach unten. Zum Ausstechen eignen sich spezielle Unkraut- oder Löwenzahnstecher. Neben kleinen Handgeräten gibt es auch rückenschonende Unkrautstecher, bei denen Sie sich nicht bücken müssen. Nach dem Entfernen entstandene Löcher können sie mit Erde oder Sand wieder verschließen.

Wenn Sie den Löwenzahn chemisch bekämpfen wollen, sollten sie dabei ihre Beete aussparen. Die meisten Mittel wirken auch gegen zweikeimblättrigen Gemüse- oder Zierpflanzen. Die Unkrautvernichter sollten erst kurz vor der Samenreife angewandt werden. Dann besitzt der Löwenzahn genügend Oberfläche um die Wirkstoffe aufzunehmen. Die Wirksamkeit ist Temperatur abhängig und es kann durchaus bis zu zehn Tage dauern, bis eine Wirkung eintritt. Der Einsatz chemischer Gifte sollte aber aus Umweltgründen wirklich der letzte Weg sein, wenn nichts mehr hilft.

Andere Unkräuter im Rasen können auch, wenn nicht ausgestochen, mit speziell wirkenden Herbiziden bekämpft werden. Diese gibt es sowohl in flüssiger Form, als auch in Düngermischungen. Vor dem Ausbringen sollten drei bis vier Tage nach dem Mähen vergangen sein. Die Hersteller geben auf den Verpackungen genauere Angaben zum besten Zeitpunkt, Menge und Temperatur an.

Auch hier kann der Amazon Bestseller Compo Rasenunkraut-Vernichter Banvel Quattro* zur erfolgreichen Bekämpfung empfohlen werden.

Moos im Rasen entfernen


Moos im Rasen kann verschiedene Ursachen haben

  • Nährstoffmangel
  • Zu niedriger pH-Wert im Boden
  • Der Rasen wurde häufiger zu tief gemäht
  • Zu stark verdichteter Boden, dadurch Staunässe
  • Rasenfläche zu stark beschattet

Was gegen Moos im Rasen hilft

Moos im Rasen

In jedem Fall sollten Sie zunächst die Moosflächen entfernen. Das können Sie bei kleineren Flächen von Hand mit einem Rechen oder Harke erledigen. Vertikutieren ist nur bei großen Moosansammlungen nötig.
Die häufigste Ursache für Moosbefall ist Nährstoffmangel. Ein Dünger mit hohem Kaliumanteil oder organischer Dünger mit Eisenanteilen hilft den Pflanzen schnell wieder zu wachsen und somit Moos oder anderen Unkräutern keinen Platz zu lassen. Im Frühling kann man auch einen Stickstoff betonten Dünger verwenden, um damit das Wachstum zu verstärken.

Den pH-Wert Ihres Bodens können Sie selbst ermitteln. Einfache Test-Sets zur Ermittlung des pH-Werts sind günstig und ohne Vorkenntnisse anwendbar. Der optimale Wert liegt im Bereich von 5,5 – 7,5. Unter 5,5 ist der Boden für den Rasen zu sauer und Sie können mit Rasenkalk den Wert verbessern. Diese Düngergabe sollte gemäß Herstellerangaben gegeben werden, denn eine Überdosierung kann dem Rasen auch schaden.
Deswegen sollten Sie nach dem kalken mindestens drei Wochen warten, bevor Sie weiteren Dünger einsetzen.

Wenn Sie Ihren Rasen regelmäßig zu kurz mähen, kann dies die Ausbreitung von Unkräutern und Moos begünstigen. In den Sommermonaten bei Trockenheit erscheint die Rasenfläche dann schnell gelb- bis bräunlich. Es können sich größere Lücken bilden in denen sich dann die unerwünschten Pflanzen ansiedeln können. Der Rasen hat durch den kurzen Schnitt nicht mehr die Kraft diese zu verdrängen. Eine gute Schnitthöhe ist ca. vier Zentimeter. Es heißt immer: „Rasen kann nicht oft genug gemäht werden“. Ja, dass regt den Wuchs an und macht die Fläche dichter. Aber eben nicht zu tief mähen!

Wenn der Boden Wasser undurchlässig ist, bildet sich schnell Staunässe. Das schadet auf Dauer den Wurzeln und kann zur Absenkung des pH-Werts führen.
Ursachen dafür können eine stark verdichtete Oberfläche oder undurchlässige Bodenschichten aus Ton und Lehm sein. Abhilfe schafft hier den Boden aufzulockern / aerifizieren.

Bei Mooswuchs in Schattenflächen hilft eigentlich nur speziellen Schattenrasen neu zu sähen. Diese Rasenart verträgt ganztägig direktes Sonnenlicht nicht gut. Für Rasenflächen die sowohl in vollem Sonnenlicht, als auch in dichtem Schatten liegen, gibt es Sonnen- und Schattenrasen Mischungen. Hier finden Sie die verschiedenen Rasensamen genau beschrieben.

Für Schatten- oder Teilschatten-Flächen eignet sich z.B. die WOLF-Garten Turbo-Nachsaat Schatten*.
Gut wässern nicht vergessen!

Unkraut im Rasen vorbeugen




Durch die richtige Pflege wird Ihr Rasen moosfrei und widerstandsfähiger gegen Unkräuter.

  • Dazu sollten Sie ihn regelmäßig mähen, aber nicht zu kurz
  • Sorgen Sie in trockenen Zeiten für ausreichend Bewässerung, damit die Rasen-Pflanzen nicht zu stark geschwächt werden
  • Nutzen Sie spezielle Langzeit-Rasendünger*. Diese können Ihren Rasen für mehrere Monate ausreichend mit den benötigten Nährstoffen versorgen
  • Wenn es nicht um Moosbekämpfung geht, können Sie auch ein Kombi-Produkt aus Dünger und Unkrautvernichter* verwenden
  • Düngen und gleichzeitig Moos bekämpfen: der Compo Rasendünger Moos -nein Danke!* ist ein mineralischer Dünger zur Bekämpfung und Vorbeugung der Moosbildung. Die Wirkung hält für ca. sechs Wochen an, dafür ist er vergleichsweise günstig.